KatzenKastrationsProjekt
Auszug aus den TASSO-News:
Noch sehen wir sie nicht, weil sie sich in Hinterhöfen und Kasernen verstecken.
Aber wie lange wird es dauern, bis die Population der Streunerkatzen so groß wird, dass sie - wie in Südeuropa – zum täglichen Straßenbild auch bei uns gehören? Zigtausende von herrenlosen Katzen in Deutschland vermehren sich mindestens zweimal im Jahr. Deren Junge werden bereits mit 5 Monaten geschlechtsreif und bekommen auch wieder Junge.
Die Versorgung der Katzen und die Kastrationen werden im Augenblick von einigen wenigen, engagierten Tierschützern getragen.
Die Städte, die Lösungen für das Katzenelend ins Leben gerufen haben, lassen sich an einer Hand abzählen.
---------------------------------------------------------------------------
Tierschutz hört für uns nicht an der Haustür auf.
Der Verein Tierfreunde2000Düsseldorf e.V. engagiert sich auf vielfältige Art im Tierschutz, sowohl im Inland als auch im Ausland.
Und so versuchen wir, auch den Katzen in Deutschland in Notsituationen zu helfen, wo wir können.
Den meisten unbekannt ist die Tatsache, dass es auch in Deutschland in vielen Gegenden große Katzenpopulationen gibt,
die aus wild- bzw. freilebenden Katzen besteht. Diese Katzen vermehren sich unkontrolliert,
sie sind dem Hunger und der Kälte ausgesetzt, sie haben keinen Schutz, keine Rückzugsmöglichkeit,
und das bedeutet für viele ein elendes Dasein und der frühe Tod.
Um dieser Katzenpopulation Herr zu werden, haben die Tierfreunde2000Düsseldorf in Deutschland
bereits mehr als 400 wildlebende Katzen kastrieren und tierärztlich behandeln lassen können
und kümmern sich -z.B. durch das Einrichten von kontrollierten Futterstellen- um die weitere Versorgung
eines Großteils der Tiere, die nicht in gute Hände vermittelt werden können.
Diese Aktionen dienen dazu, die Katzenpopulationen einzudämmen
und die Lebensbedingungen für diese Tiere auf Dauer zu verbessern.
Wir möchten auch auf diese Art den Haltern von Freigänger-Katzen den Tierschutzgedanken näher bringen
und dazu anregen, auch die eigenen Freigänger-Hauskatzen kastrieren zu lassen.
Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Sie unsere Aktion unterstützen,
sei es, indem Sie uns finanziell bei der Bewältigung dieser Aufgabe helfen,
sei es, indem Sie Ihre eigene Freigänger-Katze kastrieren lassen.
Unsere aktuellen KatzenKastrationsAktionen in unserer Außenstelle Bad Rothenfelde, Frau Karin Baße:
In einer alten Fabrikhalle eines Sägewerks leben 15-20 Katzen und Kater,
die niemandem gehören und die sich unkontrolliert vermehren.
Diese Tiere werden im Moment von unserem Verein eingefangen, bei unserem Tierarzt kastriert und tierärztlich versorgt.
Wir versuchen, die halbwegs handzahmen Jungtiere in ein neues Zuhause zu vermitteln.
Für die wilden, erwachsenen Tiere werden trockene Schlafplätze in Form von kleinen Hütten eingerichtet
und sie werden täglich mit Futter versorgt.
08.02.2012
Kastration + Behandlung eines Katers
Kastration + Behandlung einer Katze
28.01.2012
Kastration + Behandlung einer Katze
25.01.2012
Kastration + Behandlung eines Katers
18.01.2012
Kastration + Behandlung einer Katze
29.12.2011
Kastration + Behandlung von zwei Katzen
13.12.2011
Kastration + Behandlung eines Katers
Freilebende Katzengruppe in Bad-Rothenfelde ohne Besitzer. Warme Schlafplätze wurden von uns eingerichtet
und die Tiere werden täglich gefüttert.
25.10.2011
Kastration + Behandlung einer Katze
13.09.2011
Kastration + Behandlung einer Katze
06.09.2011
Kastration + Behandlung einer Katze
30.08.2011
Kastration + Behandlung zwei Katzen
08.08.-13.08.2011
Behandlung einer Fundkatze
schwere Zahn- und Kiefervereiterung, schlechter Allgemeinzustand,
Die Katze wurde auf einer Gnadenbrotstelle untergebracht
29.07.2011
Kastration eines Katers
Der Besitzer hatte kein Geld für die Kastration (das Zusammenleben mit einem unkastrierten Wohnungskater ist nicht möglich) und wollte aus diesem Grund den Kater abgeben. Da das Tierheim keine
Katzen mehr aufnehmen konnte wurden wir um Hilfe gebeten. Das Katerchen durfte nach erfolgter Kastration wieder in seine Familie zurück.
Wilde Katzenpopulation Bad Laer, Anlieger hatten sich beschwert wegen ständig ansteigender Anzahl. Die Kitten konnten privat untergebracht werden. Die erwachsenen, nun kastrierten Tiere konnten
mit Einverständnis der Anwohner dort verbleiben.
Es wurden von uns trockene Schlafboxen eingerichtet und die Tiere werden regelmäßig mit Futter versorgt.
15.04.2011
Kastration + Behandlung einer Katze
Kastration + Behandlung von zwei Katern
07.07.2011
Kastration + Behandlung einer Katze
Kastration + Behandlung eines Katers
04.05.2011
Kastration + Behandlung einer Fundkatze in Wuppertal
Kastration + Behandlung eines Fundkaters in Wuppertal
Freilebende Katzen ohne Besitzer in Rothenfelde:
15.03.2011
Kastration + Behandlung von drei Katzen
Behandlung von einem Kitten
11.01.2011
Kastration + Behandlung von drei Katzen
15.02.2011
Kastration + Behandlung von einer Katze
All' das wäre allerdings nicht möglich ohne unsere Ein-Frau-"Außenstelle" Karin Baße in Bad Rothenfelde !
Sie wurde für ihr Engagement nun auch mit dem "Bad Rothenfelder Teller" sowie einer entsprechenden Urkunde
im Rahmen einer würdevollen Veranstaltung vom Bürgermeister ausgezeichnet.
Karin Baße betreut herrenlose Tiere an verschiedenen Futterstellen, versorgt die Pfoten gegebenenfalls tierärztlich
und hat bereits einige der Not leidenden Samtpfoten in ein neues Zuhause vermitteln können.
Diesen Verdienst würdigte Klaus Rehkämper auf der 36. Bad Rothenfelder Mahlzeit.
DANKE, liebe Karin, für all' deine Mühen und dein jahrzehntelanges Engagement für die Katzen.
.
Aus unserem Katzen-Kastrations-Programm:
12 freilebende Katzen auf einem alten Fabrikgelände, die alle kastriert sind und tierärztlich versorgt werden.
Diese Samtpfoten werden seit 8 Jahren liebevoll betreut von Frau R. Diembeck.
Aus unserem Katzen-Kastrations-Programm:
diese Katzen werden seit Jahren liebevoll betreut von Marion. Auf einigen Bildern ist zu sehen, in welchem Zustand sie aufgefunden wurden. Nachdem sie kastriert, tierärztlich versorgt und wieder aufgepäppelt wurden, leben sie nun weiterhin an ihren angestammten Plätzen und Marion sorgt dafür, daß es ihnen an nichts mangelt.
So schützen Sie Ihre Katze -
Immer wieder gibt es Katzen, die in einem gekippten Fenster hängenbleiben und sich nicht aus eigener Kraft befreien können.
Und immer wieder scheint dieses wichtige Thema bei manchen Katzenbesitzern in Vergessenheit zu geraten. Zwischenfälle mit in Kippfenstern eingeklemmten Katzen kommen inzwischen leider so häufig
vor, dass man dafür bereits einen Namen hat: das Kippfenster-Syndrom.
Die von ihren Instinkten gesteuerte Katze wird ein gekipptes Fenster nicht als Hindernis sehen, wenn der Reiz, nach draußen zu gelangen, nur groß genug ist. Wenn sie dann hängen bleibt, bewirken
die verzweifelten Befreiungsversuche nur, dass die Situation für das arme Tier immer schlimmer wird. Zu der Panik, die die Katze erlebt, kommen Quetschungen der inneren Organe, im
schlimmsten Fall Rückenmarksverletzungen mit irreversiblen Lähmungen der Beine und ein lebensbedrohlicher Schock. Sollte die Katze sogar mit dem Kopf hängen bleiben, droht die Strangulation.
Viele Katzen machen sich in einer Notsituation auch nicht bemerkbar, so dass sie oft stundenlang nicht entdeckt werden, während sie qualvolle Schmerzen erleiden oder mit dem Tod ringen.
Daher der dringende Rat an alle Katzenfreunde: Fenster schließen, wenn man die Katze allein zu Hause lässt. Freigänger sollten nur durch eine Katzenklappe ins Freie gelangen können. Manchem hilft
ein kleines Hinweisschild als Erinnerung an der Wohnungstür, die Fenster zu schließen. Ist es doch einmal passiert, befreien Sie Ihre Katze ganz vorsichtig aus dem Fenster. Schmerzbedingt könnte
sie sich durch Beißen und Kratzen wehren wollen. Bringen Sie das verletzte Tier unbedingt sofort zum Tierarzt und nehmen Sie die Situation nicht auf die leichte Schulter. Auch wenn Sie keine
äußeren Verletzungen sehen, heißt das nicht, dass die Katze nicht behandlungsbedürftig ist. Allein der Schock könnte ein Organversagen auslösen. Lassen Sie die Katze wenn möglich in der
vorgefundenen Körperposition und bewegen Sie sie so wenig wie möglich. Decken zur Stabilisierung des Körpers auf dem Weg zum Tierarzt können einer Verschlechterung von Brüchen vorbeugen.
14.03.2011 - Tierärztekammer fordert eine Verordnungsermächtigung zur Katzenkastration
Die Bundestierärztekammer fordert die unkontrollierte Vermehrung von Katzen nachhaltig einzudämmen.
Kommunen und Tierschutzvereine müssen entlastet werden. Laut Tierschutzkreisen gibt es derzeit schon zwei Millionen herrenlose Straßenkatzen.
„Wir müssen das Katzenelend nachhaltig verringern und auch die Menschen vor ansteckenden Krankheiten wie Toxoplasmose oder Infektionen mit Würmern schützen“, appelliert Dr. Karl Fikuart,
Vorsitzender des Tierschutzausschusses der Bundestierärztekammer, an die Politiker.
„Verwilderte Katzenpopulationen stellen in vielen Städten und Gemeinden ein zunehmendes Tierschutzproblem dar, das effektiv und tiergerecht nur über die Kastration, Kennzeichnung und
Registrierung freilaufender Katzen zu lösen ist“, betont Fikuart.
In Niedersachsen ist vor kurzem nicht nur ein neues Hundegesetz eingeführt worden.
Als eine der ersten Städte in Deutschland nach Paderborn widmen sich nun Hildesheim und Verden verstärkt der Problematik der sich unkontrolliert vermehrenden Katzen. Vorbild für die neue Verordnung in Verden ist Delmenhorst. Dort wurde bereits 2010 eine Katzenschutzverordnung eingeführt. Der stellvertretende Fachbereichsleiter des Ordnungsamtes in Verden, Herr Rolf Schwirz, ist mit dem Ergebnis der im Februar 2011 in Kraft getretenen Verordnung sehr zufrieden. Auch seitens der Katzenbesitzer gab es kaum Widerstand, zumal die Kastrationsaktion anfangs von der Stadt bezuschusst wurde, so Schwirz im Gespräch mit TASSO. Mit der Verordnung, die durchaus Gesetzescharakter hat, trägt die Stadt Verden nachhaltig zur Entlastung des ortsansässigen Tierheims bei. Neben der Pflicht, die Katzen kastrieren zu lassen, muss auch jede Katze einen Chip tragen. Der hannoversche Tiermediziner Professor Hackbarth hält sogar einen Sachkundenachweis für Katzen für nicht abwegig. "Alles deutet darauf hin, dass die Politik in Deutschland langsam umdenkt und Tierhalter mehr in die Verantwortung für ihre Tiere nehmen will. Verordnungen wie in Hamburg, Berlin und jetzt in Niedersachsen - um nur einige Länder zu nennen - werden mittelfristig für alle Bundesländer eingeführt werden", ist sich Philip McCreight von TASSO sicher. "Ein Weg, den wir Tierschützer nur begrüßen können."
Es passiert vor unserer Tür. Nur weil man sie nicht sieht, heißt das nicht, dass sie nicht da sind: Tausende herrenlose Katzen jeden Alters fristen in Deutschland ein jämmerliches, erbärmliches Dasein,
gerade eben zwischen Leben und Tod. Futter, medizinische Versorgung, Zuwendung – es fehlt diesen Tieren an allem. Und dieses Elend vermehrt sich mangels Kastration viermal im Jahr.
Was die Straßenkatzenproblematik in Deutschland betrifft, herrschen ähnliche Zustände wie man sie von den Straßenhunden in Europa kennt. Nur, dass die Straßenkatzen Deutschlands versteckt auf
Bauernhöfen, in Kellern, Hinterhöfen oder Fabrikkasernen leben. Noch.
Bei der hohen Populationsdichte und der immensen Vermehrungsrate können die Tierschutzvereine das Problem auf Dauer unmöglich allein lösen. Für jede Katze, die die Tierschützer mit geringen
finanziellen Mittel kastrieren, kommen jährlich mehrere Dutzend neue Katzenbabys nach. Die Politik gibt diesen freilebenden Katzen den Stempel "herrenlos" und schon ist sie nicht mehr für die
Versorgung der Tiere verantwortlich.
Eine Lösung wäre wie in Paderborn eine Katzenschutzverordnung mit einer Kastrationspflicht. Noch können sich die Verantwortlichen auf Kommunal- und Landesebene zu dem Thema "Katzenkastration"
nicht durchringen. Für TASSO ist allerdings ganz klar: Kastration von Straßenkatzen ist Tierschutz. Und der muss gelebt werden.
Tierfreunde2000Düsseldorf e.V.






