KatzenKastrationsProjekt


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Auszug aus den TASSO-News:

  Noch sehen wir sie nicht, weil sie sich in Hinterhöfen und Kasernen verstecken.

Aber wie lange wird es dauern, bis die Population der Streunerkatzen so groß wird, dass sie - wie in Südeuropa – zum täglichen Straßenbild auch bei uns gehören? Zigtausende von herrenlosen Katzen in Deutschland vermehren sich mindestens zweimal im Jahr. Deren Junge werden bereits mit 5 Monaten geschlechtsreif und bekommen auch wieder Junge.

Die Versorgung der Katzen und die Kastrationen werden im Augenblick von einigen wenigen, engagierten Tierschützern getragen.

Die Städte, die Lösungen für das Katzenelend ins Leben gerufen haben, lassen sich an einer Hand abzählen.

 

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Tierschutz hört für uns nicht an der Haustür auf.


Der Verein Tierfreunde2000Düsseldorf e.V. engagiert sich auf vielfältige Art im Tierschutz, sowohl im Inland als auch im Ausland.
Und so versuchen wir, auch den Katzen in Deutschland  in Notsituationen zu helfen, wo wir können.


Den meisten unbekannt ist die Tatsache, dass es auch in Deutschland in vielen Gegenden große Katzenpopulationen gibt,

die aus wild- bzw. freilebenden Katzen besteht. Diese Katzen vermehren sich unkontrolliert,

sie sind dem Hunger und der Kälte ausgesetzt, sie haben keinen Schutz, keine Rückzugsmöglichkeit,

und das bedeutet für viele ein elendes Dasein und der frühe Tod.


Um dieser Katzenpopulation Herr zu werden, haben die Tierfreunde2000Düsseldorf in Deutschland

bereits mehr als 400 wildlebende Katzen kastrieren und tierärztlich behandeln lassen können

und kümmern sich -z.B. durch das Einrichten von kontrollierten Futterstellen- um die weitere Versorgung

eines Großteils der Tiere, die nicht in gute Hände vermittelt werden können.
Diese Aktionen dienen dazu, die Katzenpopulationen einzudämmen

und die Lebensbedingungen für diese Tiere auf Dauer zu verbessern.


Wir möchten auch auf diese Art den Haltern von Freigänger-Katzen den Tierschutzgedanken näher bringen

und dazu anregen, auch die eigenen Freigänger-Hauskatzen kastrieren zu lassen.


Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Sie unsere Aktion unterstützen,

sei es, indem Sie uns finanziell bei der Bewältigung dieser Aufgabe helfen,

sei es, indem Sie Ihre eigene Freigänger-Katze kastrieren lassen.

... VIELEN  DANK ...

 

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SPENDENEINGANG   -   VIELEN  DANK  DEN  LIEBEN  SPENDERN

 

Dezember 2012

 

Ab Juli 2013

Futterpatenschaft

 

August 2013

 

September 2013

 

November 2013

 

November 2013

 

Mai 2014

 

Juni 2014

 

Juni 2014

 

Juli 2014

 

August 2014


Oktober 2014

 

Katrin John

 

 

Dr. Urte Fahron

 

Dr. I. F.

 

Unser Limos mit neuen Dosis

 

Unsere Kaline mit neuen Dosis

 

Unsere Asti mit Frauchen

 

Unser Wastl mit Frauchen

 

Frau Becker

 

Unsere Estrella mit neuen Dosis

 

Unser Fips mit neuen Dosis

 

Unser Pitt mit neuen Dosis


Lilly mit liebem Frauchen

25,00 Euro

 

 

10,00 Euro monatlich

 

200,00 Euro

 

10,00 Euro

 

5,00 Euro

 

75,00 Euro

 

15,00 Euro

 

50,00 Euro

 

80,00 Euro

 

15,00 EURO

 

15,00 EURO


700,00 EURO


 

 

Unsere aktuellen KatzenKastrationsAktionen in unserer Außenstelle Bad Rothenfelde, Frau Karin Baße:

 

 

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 Wandergaststätte im Wald

 

Rund um die romantische Wandergaststätte mitten im Wald hat sich eine Katzengruppe angesiedelt.

Kein Wunder denn sie leben hier wie im Paradies, werden von den Gästen bestens versorgt und es gibt ausreichend gemütliche Schlafplätze zur freien Verfügung. Alles perfekt, wenn, ja wenn sie sich nicht ständig vermehren würden  :o(

Damit die Katzengruppe bleiben und ihr schönes Leben behalten darf, haben wir uns bereit erklärt dir Kastrationskosten zu übernehmen. Der Anfang ist gemacht:

 

03.07.2014

Behandlung + Kastration 4 Katzen

 

17.06.2014

Behandlung + Kastration 3 Kater

 

 

Unerwünschte Bauernhofkatzen 

 

Auf einem Bauernhof lebt eine unerwünschte Katzengruppe die sich, da alle Tiere unkastriert sind, auch ständig vermehren.

Die Tiere werden nicht gefüttert, nicht tierärztlich betreut und es wurde mit Vergiftung der Tiere gedroht, falls das "Problem" nicht umgehend beseitigt wird. Das Veterinäramt wurde eingeschaltet.

Alle Katzen wurden auf unsere Kosten tierärztlich behandelt und kastriert.

Einer Katze konnte der Tierarzt nicht mehr helfen und sie musste leider eingeschläfert werden.

Da wir die vollen Kosten in Höhe von € 1.079,98 übernommen haben konnten die Tiere auf eine Gnadenbrotstelle gegeben werden.

 

20.05.2014

Behandlung + Kastration 2 Kater

Behandlung + Kastration 5 Katzen

Behandlung 1 Katze

Behandlung eines Katers (19 Jahre alt)

Behandlung, leider Euthanasie 1 Katze

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Friedhofkatze

 

Es wurde eine Katze auf dem Friedhof gefunden, augenscheinlich ein ausgesetztes Tier,

zutraulich und menschenbezogen. Alle Versuche den Besitzer ausfindig zu machen sind gescheitert.

Die Katze ist nicht gechipt.

Nach der Kastration und Behandlung konnte das Kätzchen in gute Hände weitergegeben werden.

 

24.10.2013

Behandlung + Kastration 1 Katze

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 Brückenkatzen

 

Unter einer Brücke in Bad-Rothenfelde hat sich eine wilde Katzengruppe eingerichtet.

Die vorhandenen Tiere werden von den Anwohnern geduldet.

Falls sich die Pfötchengruppe aber vermehrt wird sich das schnell ändern.

Wir haben angefangen die Katzen zu kastrieren damit sie dort in Ruhe verbleiben dürfen.

 

 

15.11.2013

Behandlung + Kastration 1 Kater

 

18.10.2013

Behandlung + Kastration 1 Kater

 

02.10.2013

Behandlung + Kastration 1 Kater

 

 22.07.2013

Behandlung und Kastration von 4 Katzen

 

17.06.2013

Behandlung + Kastration 1 Katze

 

24.5.2013

Behandlung + Kastration 3 Katzen

Behandlung + Kastration 1 Kater

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Freilebende Katzengruppe ohne Besitzer im Wald

 

Die zufällig entdeckte gemischte Katzengruppe im Wald wird nun nach und nach eingefangen und kastriert.

Es wurden Futterstellen eingerichtet, die täglich betreut werden.

Zusätzlich wurden wintergerechte Unterschlüpfe gebaut um den Tieren durch den Winter zu helfen.

 

11.02.2014

Behandlung + Kastration 2 Katzen

 

17.12.2013

Behandlung + Kastration 2 Katzen

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Bauernhofkatzen:

 

Bauernhof Dissen

 

11.07.2013

Behandlung einer Katze mit Franktur am Bein

 

30.04.2013

Kastration + Behandlung 1 Katze

 

11.02.2013

  Kastration + Behandlung von 2 Katzen

 

23.12.12

Kastration + Behandlung von 1 Katze

 

8.12.12

Kastration + Behandlung von 1 Katze

 

3.12.12

Kastration + Behandlung von 1 Katze

 

29.11.12

Kastration + Behandlung von 1 Katze

 

12.10.12

Kastration + Behandlung von 1 Kater

 

3.8.2012

Kastration + Behandlung von 2 Katzen

 

19.7.2012

Behandlung + Kastration von 2 Katern

Behandlung + Kastration von 2 Katzen 

 

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 Katzenpopulation an der Autobahn

 

Es wurden 3 Katzen von diesem brandgefährlichen Ort eingefangen und nach der Kastration/Behandlung

an einem geschützten Ort umgesiedelt.

 

20.8.2013

Behandlung + Kastration von 2 Katzen

Behandlung + Kastration von 1 Kater

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Badeanstalt Bad Rothenfelde:

 

11.04.2013

Kastration + Behandlung 5 Katzen



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Pferdestall Bad Rothenfelde:

 

06.03.2012

Kastration + Behandlung 1 Katze

 

16.02.2012

Kastration + Behandlung 1 Kater

 

11.,12.,13.02.2012

Untersuchung und Behandlung 1 schwerkranken Katze

 

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In einer alten Fabrikhalle eines Sägewerks

 

leben 15-20 Katzen und Kater,die niemandem gehören und die sich unkontrolliert vermehren.
Diese Tiere werden im Moment von unserem Verein eingefangen, bei unserem Tierarzt kastriert und tierärztlich versorgt.
Wir versuchen, die halbwegs handzahmen Jungtiere in ein neues Zuhause zu vermitteln.
Für die wilden, erwachsenen Tiere wurden trockene Schlafplätze in Form von kleinen Hütten eingerichtet,

die gut angenommen wurden, und die Tiere werden täglich mit Futter versorgt.

 

17.4.2012

Kastration + Behandlung 1 Katze

 

13.4.2012

OP 1 Katze mit lebensgefährlichem Darmvorfall


08.02.2012
Kastration + Behandlung 1 Kater
Kastration + Behandlung 1 Katze

28.01.2012
Kastration + Behandlung 1 Katze

25.01.2012
Kastration + Behandlung 1 Kater

18.01.2012
Kastration + Behandlung 1 Katze

29.12.2011
Kastration + Behandlung von 2 Katzen

13.12.2011
Kastration + Behandlung 1 Kater

 

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Freilebende Katzengruppe in Bad-Rothenfelde ohne Besitzer:

 

warme Schlafplätze wurden von uns eingerichtet und die Tiere werden täglich gefüttert.


25.10.2011
Kastration + Behandlung 1 Katze


13.09.2011
Kastration + Behandlung 1 Katze


06.09.2011
Kastration + Behandlung 1 Katze


30.08.2011
Kastration + Behandlung 2 Katzen


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08.08.-13.08.2011
Behandlung 1 Fundkatze
schwere Zahn- und Kiefervereiterung, schlechter Allgemeinzustand,
Die Katze wurde auf einer Gnadenbrotstelle untergebracht.


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29.07.2011
Kastration 1 Katers
Der Besitzer hatte kein Geld für die Kastration (das Zusammenleben mit einem unkastrierten Wohnungskater ist nicht möglich) und wollte aus diesem Grund den Kater abgeben. Da das Tierheim keine Katzen mehr aufnehmen konnte wurden wir um Hilfe gebeten.  

Das Katerchen durfte nach erfolgter Kastration wieder in seine Familie zurück.


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Wilde Katzenpopulation Bad Laer:

 

Anlieger hatten sich beschwert wegen ständig ansteigender Anzahl. Die Kitten konnten privat untergebracht werden.

Die erwachsenen, nun kastrierten Tiere konnten mit Einverständnis der Anwohner dort verbleiben.

Es wurden von uns trockene Schlafboxen eingerichtet und die Tiere werden regelmäßig mit Futter versorgt.


15.04.2011
Kastration + Behandlung 1 Katze
Kastration + Behandlung von 2 Katern


07.07.2011
Kastration + Behandlung 1 Katze
Kastration + Behandlung 1 Katers

04.05.2011
Kastration + Behandlung 1 Fundkatze in Wuppertal
Kastration + Behandlung 1 Fundkaters in Wuppertal

 

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Freilebende Katzen ohne Besitzer in Rothenfelde:

 

 

19.11. bis 24.11.2012

Kastration + Behandlung von 6 Katzen

     Kastration + Behandlung von 2 Katern

 

15.11.2012

Behandlung von 1 Katze

musste leider eingeschläfert werden

 

15.11.2012

Kastration + Behandlung von 1 Katze

 

6.10.2012

Kastration + Behandlung von 1 Katze

 

26.8.2012

Kastration + Behandlung von 1 Katze

 

15.03.2011
Kastration + Behandlung von 3 Katzen
Behandlung von 1 Kitten


11.01.2011
Kastration + Behandlung von 3 Katzen


15.02.2011
Kastration + Behandlung von 1 Katze

 

06.12.2010
Kastration + Behandlung von 4 Katzen + 1 Kater

19.11.2010
Kastration + Behandlung von 3 Katzen

14.09.2010
Kastration + Behandlung von 3 Katzen

06.09.2010
Kastration + Behandlung von 2 Katzen

23.07.2010
Kastration + Behandlung von 3 Katzen + 3 Katern

22.07.2010
Kastration + Behandlung von 1 Katze + 1 Kater

19.03.2010
Kastration + Behandlung von 2 Katzen + 1 Kater

08.01.2010
Kastration + Behandlung von 2 Katern

14.12.2009
Kastration + Behandlung von 4 Katzen

 

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Kastrationsaktionen im Kreis Elbe-Elster:

 

3.11.2014

Kastration + Behandlung  3 Katzen und 2 Kater

Behandlung von 3 Fundkatzen, massiver Katzenschnupfen und Augenentzündung

Behandlung + Operation einer Fundkatze, letztes Rutendrittel abgestorben

Behandlung, Impfen und Medikamente für die Hunde Rocko, Busha und Dingo

 

03.12.2012

Kastration, Entwurmung, Parasitenprophylaxe 2 Katzen + 2 Kater

 

23.11.2012

Kastration, Entwurmung, Parasitenprophylaxe 4 Katzen + 1 Kater

 

26.09.2012
Kastration, Entwurmung, Parasitenprophylaxe 1 Katze + 1 Kater

14.09.2012
Kastration, Entwurmung, Parasitenprophylaxe 2 Katzen

03.09.2012
Kastration, Entwurmung, Parasitenprophylaxe 2 Kater + 3 Katzen

 

All' das wäre allerdings nicht möglich ohne unsere Ein-Frau-"Außenstelle" Karin Baße in Bad Rothenfelde !

 

Sie wurde für ihr Engagement nun auch mit dem "Bad Rothenfelder Teller" sowie einer entsprechenden Urkunde

im Rahmen einer würdevollen Veranstaltung vom Bürgermeister ausgezeichnet.
Karin Baße betreut herrenlose Tiere an verschiedenen Futterstellen, versorgt die Pfoten gegebenenfalls tierärztlich

und hat bereits einige der Not leidenden Samtpfoten in ein neues Zuhause vermitteln können.
Diesen Verdienst würdigte Klaus Rehkämper auf der 36. Bad Rothenfelder Mahlzeit.

 

DANKE, liebe Karin, für all' deine Mühen und dein jahrzehntelanges Engagement für die Katzen.

 

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Juli 2012


Aktuelle Bilder und ein paar Pfötchen-Impressionen.

Tausend Dank an unsere unermüdlichen Helfer und Betreuer im Kampf gegen das Tierelend.
Und auch für die kleinen Nager wird gesorgt   :)

2. Mai 2012

 

2 Paletten mit tollen Sachen für unsere "Katzenmütter" in Bad Rothenfelde sind angekommen.

Unsere Außenstellen Brandenburg und Berlin und Anne Fünfstück vom Tierhilfsnetzwerk Europa haben gesammelt.

Karin kann nun alle Betreuungsstellen mit tollen Körbchen, Katzen-Toiletten, Spielsachen etc., ausstatten -

und Futter war natürlich auch mit dabei   :)

 

Vielen lieben Dank an Mandy und Rene und Maja und Gordon, unsere Außenstelle in Brandenburg,

vielen lieben Dank an Nadine und Billy von der Spedition Weber in Berlin,

vielen lieben Dank an Anne Fünfstück vom Tierhilfsnetzwerk Europa.


März 2012

 

Aus unserem Katzen-Kastrations-Programm:

12 freilebende Katzen auf einem alten Fabrikgelände, die alle kastriert sind und tierärztlich versorgt werden.

Diese Samtpfoten werden seit 8 Jahren liebevoll betreut von Frau R. Diembeck.

Aus unserem Katzen-Kastrations-Programm:

diese Katzen werden seit Jahren liebevoll betreut von Marion. Auf einigen Bildern ist zu sehen, in welchem Zustand sie aufgefunden wurden. Nachdem sie kastriert, tierärztlich versorgt und wieder aufgepäppelt wurden, leben sie nun weiterhin an ihren angestammten Plätzen und Marion sorgt dafür, daß es ihnen an nichts mangelt.

 

 

01.08.2011 - TASSO-News

 

Verwechslungsgefahr: Katzenbaby im Wald könnte geschützte Wildkatze sein!

 

Schätzungsweise 5.000 Wildkatzen leben in Deutschland, 3.000 davon allein in Rheinland-Pfalz. Viele Menschen glauben, die Wildkatze sei eine verwilderte oder ausgesetzte Hauskatze. Beide Katzenarten – die Wildkatze und unsere Hauskatze – haben jedoch unterschiedliche Abstammungslinien.

Eine Wildkatze lebt ohne menschliche Hilfe in der Freiheit. Sie darf daher weder angefasst noch aus ihrer Umgebung gerissen werden. Auch nicht in bester Absicht. Weil die Babys von Wildkatzen mit ihren großen blauen Augen natürlich auch süß ausschauen, erwecken sie den Beschützerinstinkt, wenn sie von Wanderern allein, ohne Mutter gefunden werden. Wird die Wildkatze dann mit nach Hause genommen – was keinesfalls passieren sollte – erlebt man nicht selten das für diese Katzenart typische Verhalten. Es wird gespuckt, gekratzt, gefaucht und geschlagen. Kommt das so verwaiste Katzenbaby dann wieder in ein Wildfreigehege zurück, muss es mühevoll in monatelanger Arbeit auf die bevorstehende Auswilderung vorbereitet werden, um überleben zu können. Wichtige Lerneinheiten der Mutter in der so wichtigen Prägephase fehlen und machen das  Leben für die Katze in Freiheit doppelt gefährlich.

Daher gilt:
Bei getigerten Katzen im Wald immer an eine Wildkatze denken. Auf eine Wildkatze deutet neben der imposanten Größe auch der buschige Schwanz hin, der meist mit drei schwarzen Kringeln endet. Die Katze darf auf keinen Fall angefasst werden. Merken Sie sich den Fundort, und informieren Sie die zuständige Forstbehörde oder eine Naturschutzbehörde, die die Katze beobachten werden.

 

 

22.11.2011 - TASSO-News

 

So schützen Sie Ihre Katze -

Immer wieder gibt es Katzen, die in einem gekippten Fenster hängenbleiben und sich nicht aus eigener Kraft befreien können.

 

Und immer wieder scheint dieses wichtige Thema bei manchen Katzenbesitzern in Vergessenheit zu geraten. Zwischenfälle mit in Kippfenstern eingeklemmten Katzen kommen inzwischen leider so häufig vor, dass man dafür bereits einen Namen hat: das Kippfenster-Syndrom.

Die von ihren Instinkten gesteuerte Katze wird ein gekipptes Fenster nicht als Hindernis sehen, wenn der Reiz, nach draußen zu gelangen, nur groß genug ist. Wenn sie dann hängen bleibt, bewirken die verzweifelten Befreiungsversuche nur, dass die Situation für das arme Tier  immer schlimmer wird. Zu der Panik, die die Katze  erlebt, kommen Quetschungen der inneren Organe, im schlimmsten Fall Rückenmarksverletzungen mit irreversiblen Lähmungen der Beine und ein lebensbedrohlicher Schock. Sollte die Katze sogar mit dem Kopf hängen bleiben, droht die Strangulation. Viele Katzen machen sich in einer Notsituation auch nicht bemerkbar, so dass sie oft stundenlang nicht entdeckt werden, während sie qualvolle Schmerzen erleiden oder mit dem Tod ringen.

Daher der dringende Rat an alle Katzenfreunde: Fenster schließen, wenn man die Katze allein zu Hause lässt. Freigänger sollten nur durch eine Katzenklappe ins Freie gelangen können. Manchem hilft ein kleines Hinweisschild als Erinnerung an der Wohnungstür, die Fenster zu schließen. Ist es doch einmal passiert, befreien Sie Ihre Katze ganz vorsichtig aus dem Fenster. Schmerzbedingt könnte sie sich durch Beißen und Kratzen wehren wollen. Bringen Sie das verletzte Tier unbedingt sofort zum Tierarzt und nehmen Sie die Situation nicht auf die leichte Schulter. Auch wenn Sie keine äußeren Verletzungen sehen, heißt das nicht, dass die Katze nicht behandlungsbedürftig ist. Allein der Schock könnte ein Organversagen auslösen. Lassen Sie die Katze wenn möglich in der vorgefundenen Körperposition und bewegen Sie sie so wenig wie möglich. Decken zur Stabilisierung des Körpers auf dem Weg zum Tierarzt können einer Verschlechterung von Brüchen vorbeugen.

 

 

14.03.2011  -  Tierärztekammer fordert eine Verordnungsermächtigung zur Katzenkastration

 

Die Bundestierärztekammer fordert die unkontrollierte Vermehrung von Katzen nachhaltig einzudämmen.

 

Kommunen und Tierschutzvereine müssen entlastet werden. Laut Tierschutzkreisen gibt es derzeit schon zwei Millionen herrenlose Straßenkatzen.


 „Wir müssen das Katzenelend nachhaltig verringern und auch die Menschen vor ansteckenden Krankheiten wie Toxoplasmose oder Infektionen mit Würmern schützen“, appelliert Dr. Karl Fikuart, Vorsitzender des Tierschutzausschusses der Bundestierärztekammer, an die Politiker.
„Verwilderte Katzenpopulationen stellen in vielen Städten und Gemeinden ein zunehmendes Tierschutzproblem dar, das effektiv und tiergerecht nur über die Kastration, Kennzeichnung und Registrierung freilaufender Katzen zu lösen ist“, betont Fikuart.

 

 

01.07.2011 - TASSO-News

 

In Niedersachsen ist vor kurzem nicht nur ein neues Hundegesetz eingeführt worden.

 

Als eine der ersten Städte in Deutschland nach Paderborn widmen sich nun Hildesheim und Verden verstärkt der Problematik der sich unkontrolliert vermehrenden Katzen. Vorbild für  die neue Verordnung in Verden ist Delmenhorst. Dort wurde  bereits 2010 eine Katzenschutzverordnung eingeführt. Der stellvertretende Fachbereichsleiter des Ordnungsamtes in Verden, Herr Rolf Schwirz, ist mit dem Ergebnis der im Februar 2011 in Kraft getretenen Verordnung sehr zufrieden. Auch seitens der Katzenbesitzer gab es kaum Widerstand, zumal die Kastrationsaktion anfangs von der Stadt bezuschusst wurde, so Schwirz im Gespräch mit TASSO. Mit der Verordnung, die durchaus Gesetzescharakter hat, trägt die Stadt Verden nachhaltig zur Entlastung des ortsansässigen Tierheims bei. Neben der Pflicht, die Katzen kastrieren zu lassen, muss auch jede Katze einen Chip tragen. Der  hannoversche Tiermediziner Professor Hackbarth hält sogar einen Sachkundenachweis für Katzen für nicht abwegig. "Alles deutet darauf hin, dass die Politik in Deutschland langsam umdenkt und Tierhalter mehr in die Verantwortung für ihre Tiere nehmen will. Verordnungen wie in Hamburg, Berlin und jetzt in Niedersachsen - um nur einige Länder zu nennen - werden mittelfristig für alle Bundesländer eingeführt werden", ist sich Philip McCreight von TASSO sicher. "Ein Weg, den wir Tierschützer nur begrüßen können."

 

 

26.01.2011 - TASSO-News

 

Es passiert vor unserer Tür. Nur weil man sie nicht sieht, heißt das nicht, dass sie nicht da sind:

Tausende herrenlose Katzen jeden Alters fristen in Deutschland ein jämmerliches, erbärmliches Dasein,

gerade eben zwischen Leben und Tod. Futter, medizinische Versorgung, Zuwendung – es fehlt diesen Tieren an allem. Und dieses Elend vermehrt sich mangels Kastration viermal im Jahr.

 
Was die Straßenkatzenproblematik in Deutschland betrifft, herrschen ähnliche Zustände wie man sie von den Straßenhunden in Europa kennt. Nur, dass die Straßenkatzen Deutschlands versteckt auf Bauernhöfen, in Kellern, Hinterhöfen oder Fabrikkasernen leben. Noch.
Bei der hohen Populationsdichte und der immensen Vermehrungsrate können die Tierschutzvereine das Problem auf Dauer unmöglich allein lösen. Für jede Katze, die die Tierschützer mit geringen finanziellen Mittel kastrieren, kommen jährlich mehrere Dutzend neue Katzenbabys nach. Die Politik gibt diesen freilebenden Katzen den Stempel "herrenlos" und schon ist sie nicht mehr für die Versorgung der Tiere verantwortlich.


Eine Lösung wäre wie in Paderborn eine Katzenschutzverordnung mit einer Kastrationspflicht. Noch können sich die Verantwortlichen auf Kommunal- und Landesebene zu dem Thema "Katzenkastration" nicht durchringen. Für TASSO ist allerdings ganz klar: Kastration von Straßenkatzen ist Tierschutz. Und der muss gelebt werden.